Barbara Forst

Über mich

 

Und plötzlich spür ich seine warme Hand auf meinem Knie. Mitten in einer Gruppenarbeit in einer Erwachsenenausbildung. In mir wurlt's ganz schön, als ich diese Grenzüberschreitung bemerke. Was tun? Schließlich ist er der Lehrer. Nach einer gefühlten Ewigkeit höre ich mich sagen: "Na, Herr XY, so gut kennen wir uns aber auch noch nicht, oder?!" Ganz langsam, so als wär nie was gewesen, zieht er seine Hand zurück und mein Herzschlag normalisiert sich wieder.

Jaaaa! Zum ersten Mal ist es mir gelungen, meine Grenze zu spüren und zu schützen. Was für ein Glücksgefühl! Ich war richtig stolz auf mich, weil ich nicht mehr in mein altes Muster der Erstarrung gefallen bin.

Mein Körper und ich. Das war ein langer Weg. Von außen wurde ich oft bewundert, aber in mir hat es ganz anders ausgesehen. Ich hab meinen Körper überhaupt nicht gemocht. Von genießen keine Spur. Naja, außer, mit einem Gläschen Alkohol, dann konnte ich mich und meinen Körper schon genießen, aber nur kurz halt.

Ich konnte niemanden richtig an mich heranlassen, weil Nähe für mich manchmal etwas Bedrohliches hatte.

Und so hat die Reise zu mir begonnen. Spezielle Übungen und Tänze zu ausgewählter Musik, waren es, die mein Herz ganz langsam geöffnet haben. Nicht nur für mich selbst, sondern für alle Menschen und sogar für einen Besonderen.

Heute helfe ich Frauen, in ihrem Körper anzukommen und ihn zu genießen. Ich eröffne Räume für liebevolle Begegnung. Mit sich selbst und auch mit ihrem Partner.

Neugierig?

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